• Staaten die keiner der Uno-Konventionen beigetreten sind
  • Staaten die dem Übereinkommen zur Rechtsstellung von Staatenlosen von 1954 beigetreten sind
  • Staaten die dem Übereinkommen zur Verminderung von Staatenlosigkeit von 1963 beigetreten sind

 

Das Übereinkommen zur Rechtsstellung von Staatenlosen und das Übereinkommen zur Verminderung der Staatenlosigkeit sind die zwei zentralen internationalen Konventionen zum Thema Staatenlosigkeit.

In ihnen sind grundlegende Regeln definiert, wie eine Nation mit Staatenlosen umgeht – zum Beispiel, dass sie mindestens die gleichen Rechte haben, wie jeder andere Einwanderer. Die Länder, die sich ihnen angeschlossen haben, erklären sich mit diesen Regeln einverstanden. Das bedeutet aber nicht, dass sie unbedingt auch in der Praxis umgesetzt werden. Auf der Karte wird sichtbar, welche Länder den Konventionen beigetreten sind. Die USA haben keine der Konventionen anerkannt.

Auf der Karte ist außerdem ausgezeichnet, wie viele Staatenlose in den USA und den europäischen Ländern leben. Klicken Sie dafür einfach auf das entsprechende Land. Wie Staatenlosigkeit in offiziellen Registern erfasst wird, kann sich von Land zu Land unterscheiden. Die Zahlen sind zum Teil Schätzwerte der Vereinten Nationen. Zeitlinien können in der Datenbank des Uno-Flüchtlingshilfswerks eingesehen werden. Die Zahlen in den baltischen Staaten sind besonders hoch, weil dort viele Angehörige einer russischstämmigen Minderheit leben. Ihnen werden fast alle Grundrechte zugesprochen, sie erhalten aber nicht automatisch die Staatsbürgerschaft.